
Scheune im Vollbrand
Einsatzort
Gnadenthal
Einsatzbeginn
02.04.2026 - 22:06 Uhr
Einsatzdauer
1 Stunde
Weitere Kräfte vor Ort
- Polizei
- Rettungsdienst
- DRK Ortsverein Bad Camberg
- Feuerwehr Hünfelden
- Feuerwehr Selters
- Technisches Hilfswerk
- Brandschutzaufsicht
- Drohnenstaffel
Eigene Kräfte vor Ort
45
Eingesetzte Fahrzeuge
Was ist passiert?
Um 22:06 Uhr wurden zunächst die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Erbach zu einem F2 zur Unterstützung der Feuerwehr Hünfelden nach Gnadenthal gerufen.
Bereits während dem ausrücken, erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort, aufgrund zahlreicher eingehender Notrufe, auf F3 (Brand Sondergebäude) und die Feuerwehr Bad Camberg Kernstadt wurde mit alarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs bestätige sich die Lage, dass eine Scheune sowie ein angrenzender Schweinestall in voller Ausdehnung brannten.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich ca. 40 Schweine und ca. 200 Ferkel im Objekt. Sofort wurde die Rettung der Tiere eingeleitet und eine Riegelstellung zum angrenzenden Wohngebäude eingerichtet. In diesem Zuge wurde die Feuerwehr Würges, welche sich auf das Thema Tierrettung spezialisiert hat nachalarmiert.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Feuerwehr Bad Camberg der Einsatzabschnitt Brandbekämpfung zugewiesen. Über mehrere Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr und die Unterstützung von Landwirten mit Wasserfässern wurde die Wasserversorgung mittels Pendelverkehr sichergestellt.
Da das Hallendach der Scheune eingestürzt war, wurde ebenfalls das THW aus Limburg, Weilburg und Koblenz gerufen um mit schwerem Gerät die Trümmerteile aus dem Brandobjekt zu entfernen, damit die Feuerwehr alle Glutnester erreichen konnte.
Nach rund 7 Stunden Einsatzdauer haben die Kameradinnen und Kameraden ihren Einsatzabschnitt an die Feuerwehr Selters übergeben und konnten abrücken.
Während des Einsatzes haben die Feuerwehren aus Oberselters, Würges, Schwickershausen und Dombach gemeinsamen das Feuewehrhaus in Bad Camberg Kernstadt besetzt und somit den Grundschutz im Stadtgebiet Bad Camberg sichergestellt.
© FFW Bad Camberg
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