Feuerwehr-Dienstleistungszentrum „Goldener Grund-Taunus“ in Bad Camberg eröffnet
Feuerwehr-Dienstleistungszentrum „Goldener Grund-Taunus“ in Bad Camberg eröffnet
Am Samstag, den 07. März 2026, ist in Bad Camberg das neue Feuerwehr-Dienstleistungszentrum „Goldener Grund-Taunus“ feierlich eröffnet worden. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck sowie die Bürgermeister Daniel Rühl (Bad Camberg), Frank Groos (Brechen), Silvia Scheu-Menzer (Hünfelden) und Götz Esser (Weilrod) teil. Für die Gemeinde Selters (Taunus) war Erster Beigeordneter Georg Horz anwesend. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter der Feuerwehren der beteiligten Kommunen begleiteten die Eröffnung. Auch die Familie Hölper als Bauherren sowie Oliver Hamm vom Architekturbüro Hamm Architekten nahmen an der Veranstaltung teil.
Mit dem Projekt bündeln die Stadt Bad Camberg sowie die Gemeinden Brechen, Hünfelden, Selters (Taunus) und Weilrod künftig zentrale Aufgaben im Bereich der Feuerwehrtechnik an einem Standort. Dazu zählen unter anderem die Beschaffung, Wartung und Prüfung von Geräten sowie die Verwaltung von Einsatzkleidung und Verbrauchsmaterialien.
Der Startschuss für das Projekt fiel bereits am 02. November 2024 mit dem symbolischen Spatenstich auf dem Gelände der Hölper Immobilien GmbH in der Liebigstraße in Bad Camberg. Vertreter der beteiligten Kommunen, der Feuerwehren sowie der am Bau beteiligten Unternehmen markierten gemeinsam den Beginn der Bauarbeiten. Die Planung des Gebäudekomplexes übernahm das Architekturbüro Hamm.
Von dem neuen Zentrum profitieren künftig mehr als 30 Feuerwehren mit über 900 Einsatzkräften in den beteiligten Kommunen. Insbesondere organisatorische und technische Aufgaben können nun zentral wahrgenommen werden. Dadurch werden die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen spürbar entlastet und erhalten mehr Zeit für Ausbildung, Übungen und Einsätze.
Der Gebäudekomplex im Bad Camberger Gewerbegebiet umfasst unter anderem Werkstätten zur Reinigung und Instandhaltung von Feuerwehrschläuchen, Atemschutz- und Funktechnik, Räume für die Pflege von Einsatzkleidung sowie Lager- und Logistikflächen für Feuerwehr- und Katastrophenschutzausrüstung.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 5,9 Millionen Euro. Das Land Hessen hat das Projekt im Rahmen der Förderung des Brand- und Katastrophenschutzes mit 200.000 Euro unterstützt.
Auch der Landkreis Limburg-Weilburg profitiert regelmäßig von der Landesförderung im Brand- und Katastrophenschutz. In den vergangenen zwei Jahren wurden im Landkreis 15 Feuerwehrfahrzeuge sowie vier bauliche Maßnahmen mit einer Fördersumme von rund 1,8 Millionen Euro gefördert.
Mit der Eröffnung des Feuerwehr-Dienstleistungszentrums startet nun der gemeinsame Betrieb der Einrichtung durch die beteiligten Kommunen


